Alle Jahre wieder: In der Weihnachtszeit boomt das Geschäft mit gefälschten Waren

Studie zeigt Probleme mit Fälschungen bei Kleinsendungen

  

Berlin, 12. Dezember 2018: Alle Jahre wieder ... werden besonders viele Fälschungen gekauft. Denn in der Weihnachtszeit sind auch besonders viele Menschen auf der Suche nach besonderen Angeboten. Die Anbieter von Fälschungen wiederum sind gerade hinter denjenigen her, die einfach beim günstigsten Angebot zuschlagen.

 

Volker Bartels, Vorstandsvorsitzender des APM, warnt daher: „Niedrige Preise haben immer einen Grund. Sicher gibt es auch in der Vorweihnachtszeit das ein oder andere Sonderangebot, aber wenn der Preis deutlich unter dem seriöser Anbieter liegt, sollte man misstrauisch werden." Bartels rät: „Schalten Sie beim Weihnachtseinkauf Ihren gesunden Menschenverstand nicht ab!"

 

Dies gilt besonders im Onlinehandel. Naturgemäß lassen sich die Angebote auf Webseiten viel schwieriger beurteilen als im Einzelhandel, daher boomt der Handel mit Fälschungen gerade dort. Einer pünktlich vor Weihnachten veröffentlichten Studie der OECD und des Amts der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) lässt sich entnehmen, dass gerade gefälschte Schuhe, Uhren, Schmuck Accessoires und Elektronik - Produkte, die auch besonders häufig unter dem Weihnachtsbaum landen - überwiegend im Versandhandel aufgegriffen werden.

 

Selbst bei etablierten Handelsplattformen ist man nicht immer sicher vor minderwertigen gefälschten Produkten. „Leider tun viele Plattformen noch immer zu wenig, um die Flut an illegalen Angeboten einzudämmen", so Bartels.

Die Hersteller der Originalprodukte sind bemüht, ihre Kunden zu schützen und lassen illegale Webseiten und Angebote schnellstmöglich entfernen. „Oft ist das aber ein Kampf gegen Windmühlen. Einen neuen Webshop einzurichten oder Angebote auf den Handelsplattformen und in den sozialen Medien einzustellen ist eine Sache von wenigen Minuten", so Bartels.

 

Die Seriosität der Anbieter lässt sich aber auch vom heimischen PC aus überprüfen. „Ein fehlendes Impressum, keine gängigen Zahlungsmittel und sehr lange Versandzeiten können Hinweise auf ein unseriöses Angebot sein. Wenn dann eine Internetsuche nach dem Anbieter überwiegend schlechte oder auch überhaupt keine Erfahrungsberichte zu Tage fördert, sollte man vielleicht besser die Finger von derartigen Seiten lassen", meint Bartels.

 

Über den APM

Der Aktionskreis gegen Produkt- und Markenpiraterie e.V. (APM) setzt sich seit 1997 als branchenübergreifender Verband für den Schutz geistigen Eigentums ein. APM ist eine Gemeinschaftsinitiative des Deutschen- Industrie- und Handelskammertages (DIHK), des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) und des Markenverbandes. Im APM engagieren sich namhafte Unternehmen aus verschiedensten Branchen für ein Umfeld, in dem sich erfinderische Tätigkeit entfalten und auf einen effektiven Schutz bauen kann.

 

 

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