(K)eine Schöne Bescherung! -

Fälschungen unterm Weihnachtsbaum trüben die Stimmung.

  

Berlin, 06. Dezember 2019:

 

Vorweihnachtszeit - für Viele hat, mit der Suche nach besonderen Geschenken, eine besonders hektische Jahreszeit begonnen. Vermeintlich attraktive Angebote und vorweihnachtliche Rabatte sollen Kunden zum Kaufen einladen.
Und zunehmend werden Geschenke zu dieser Jahreszeit online gekauft.
Dabei kann man auf der Suche nach dem besonderen Schnäppchen schnell danebenliegen, denn auch zu Weihnachten ist man vor minderwertigen Fälschungen nicht sicher, und so landen jedes Jahr wieder Plagiate unterm Baum.

 

Mittlerweile erfolgen 86% der vom Zoll getätigten Aufgriffe von Produktfälschungen im Postverkehr, oft handelt es sich um private Online-Bestellungen. Besonders alarmierend ist, dass über ein Drittel der von europäischen Zollbehörden beschlagnahmten Artikel eine potentielle Gesundheits- und Sicherheitsgefahr für den Verbraucher darstellen. Eine Bescherung, auf die man gerne verzichtet.

 

Das umfangreiche Online-Angebot geht leider zu oft nicht mit einem sicheren Online-Kauf einher.
Erst kürzlich vermeldete Europol die Beschlagnahme von über 30.000 Internet-Domains, die u.a. für den Vertrieb gefälschter Produkte missbraucht wurden.

 

Um sich den Ärger mit erworbenen Fälschungen zu ersparen, sollten Verbraucher einige Punkte beachten: Einer der wichtigsten Indikatoren für die Echtheit eines Produktes ist und bleibt der Preis. Volker Bartels, Vorstandsvorsitzender des APM, sagt: „Vergleichen Sie, was das Produkt regulär kostet und gegebenenfalls wie hoch der Preisnachlass bei anderen autorisierten Händlern ausfällt. Für auffällige Missverhältnisse gibt es meistens einen Grund."
Bei der Abwicklung über ungewöhnliche Zahlungsmittel, bei fehlenden Verkäuferangaben oder Rechtschreibfehlern im Angebot  sollten Verbraucher besondere Vorsicht walten lassen.

 

„Solange es aber auch auf den Online-Marktplätzen keine größere Überprüfung der Anbieter gibt, wird das Risiko für den Verbraucher bestehen bleiben", meint Bartels.

 

 

Über den APM

Der Aktionskreis gegen Produkt- und Markenpiraterie e.V. (APM) setzt sich seit 1997 als branchenübergreifender Verband für den Schutz geistigen Eigentums ein. APM ist eine Gemeinschaftsinitiative des Deutschen- Industrie- und Handelskammertages (DIHK), des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) und des Markenverbandes. Im APM engagieren sich namhafte Unternehmen aus verschiedensten Branchen für ein Umfeld, in dem sich erfinderische Tätigkeit entfalten und auf einen effektiven Schutz bauen kann.

 

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