Selbst Weihnachten ist den Fälschern nicht heilig!
Augen auf beim Geschenkekauf!

 

Berlin, 14. Dezember 2017: Es wird kalt draußen, die Tage werden kürzer, die Weihnachtsbeleuchtung wirft ein funkelndes Licht auf die Straßen, die Glühweinbuden haben Hochkonjunktur - Weihnachten steht vor der Tür.


Leider haben aber auch die Fälscher zu dieser Jahreszeit Hochkonjunktur, denn viele der am häufigsten gefälschten Produkte landen auch besonders oft unter dem Weihnachtsbaum.


„Smartphones, Kopfhörer, Spielwaren, Bekleidung oder Schuhe - in keinem Bereich sollte man bedenkenlos zum günstigsten Schnäppchen aus dem Internet greifen", stellt Volker Bartels, der Vorsitzende des Aktionskreises gegen Produkt- und Markenpiraterie e.V., fest. In einer unlängst veröffentlichten Studie der Europäischen Beobachtungsstelle für Verletzungen von Rechten des geistigen Eigentums (Observatory) zählten die Wissenschaftler allein in Deutschland über 6.000 Online-Shops, die mutmaßlich mit gefälschten Markenprodukten handelten. Bartels empfiehlt: „Verbraucher sollten genau darauf achten, wo sie bestellen, und sich nicht von Onlinewerbung, Dumpingpreisen oder der professionellen Aufmachung der Shops blenden lassen." Leider ist das Registrieren von entsprechenden Domains mit falschen Angaben sehr einfach.


Sicher kann man sich also nicht sein. Nach einer weiteren Studie des Observatory haben sich 10% der Europäer bereits mindestens einmal täuschen lassen und unbewusst eine Fälschung erworben. Weitere 35% konnten das zumindest nicht ausschließen.


Die ggf. schlechte Qualität nachgeahmter Produkte sieht man leider erst, wenn man (im schlimmsten Fall erst Heiligabend) den Karton öffnet. „Ein brennender Weihnachtsbaum wegen eines Kurzschlusses in der gefälschten Lichterkette gehört sicher zu den unerfreulichsten Überraschungen", warnt Bartels, „und wenn das neue Smartphone vom Zoll einbehalten wird, weil es gefälscht war, drückt das ebenfalls auf die Stimmung."


Besonders besorgniserregend: die europäischen Zollbehörden stufen rund ein Drittel der in die EU importierten Fälschungen als potenziell gefährlich ein. „Wenn ein Verbraucher unbewusst eine Fälschung erworben hat, sollte er weiterhin auf die Lieferung eines Originals bestehen oder gegebenenfalls vom Vertrag zurücktreten und den Kaufpreis zurückverlangen", rät Bartels. „Noch sicherer ist aber, den Online-Shop schon vor Kauf auf Herz und Nieren zu überprüfen."

 

Über APM
Der Aktionskreis gegen Produkt- und Markenpiraterie e.V. (APM) setzt sich seit 1997 als branchenübergreifender Verband für den Schutz geistigen Eigentums ein. Der APM ist eine Gemeinschaftsinitiative des Deutschen- Industrie- und Handelskammertages (DIHK), des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) und des Markenverbandes. Im APM engagieren sich namhafte Unternehmen aus verschiedensten Branchen für ein Umfeld, in dem sich kreative Tätigkeit entfalten und auf einen effektiven Schutz bauen kann.

 

Ihr Kontakt für die Presse:
Aktionskreis gegen Produkt- und Markenpiraterie e.V.
Gertraudenstraße 20
10178 Berlin
Tel.: +49 (0) 30/206 790 74
Fax: +49 (0) 30/206 790 72
E-Mail: info@apm.net

Downloadbereich

 

Pressemitteilung als PDF