Tag des geistigen Eigentums, 26. April 2017

 

Schutz geistigen Eigentums treibt die europäische Wirtschaft an

 

Berlin, 26. April 2017: Anlässlich des Welttages des geistigen Eigentums betont der Aktionskreis gegen Produkt und Markenpiraterie die Bedeutung von Schutzrechten für die deutsche und europäische Wirtschaft. Bei der offiziellen Veranstaltung des Aktionskreises gegen Produkt- und Markenpiraterie (APM), des BDI, des DIHK und des Markenverbands im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin steht in diesem Jahr das geistige Eigentum als Wettbewerbsfaktor im Fokus. „Der Schutz geistigen Eigentums ermöglicht Investitionen in Forschung und Entwicklung und fördert dadurch Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Gerade die Innovationskraft der deutschen Unternehmen ist es, die sie auch im internationalen Vergleich so erfolgreich macht", resümiert Volker Bartels, Vorstandsvorsitzender des APM. Die Erfolge und die Bedeutung für die europäische Wirtschaft zeigen sich auch in den aktuellen Zahlen des Amts der Europäischen Union für geistiges Eigentum: IP-intensive Wirtschaftszweige sind für mehr als 90% des europäischen Exports verantwortlich. Trotz der dort deutlich höheren Gehälter haben diese Unternehmen die zurückliegenden Wirtschafts- und Finanzkrisen meist deutlich schneller überwunden als solche in anderen Branchen.


Einer großen Mehrheit der Bevölkerung ist die Bedeutung des geistigen Eigentums grundsätzlich bewusst. Die meisten Käufer von Fälschungen wurden von den Verkäufern genauso getäuscht und geschädigt wie die Hersteller der Originalprodukte. „Ein Teil der Konsumenten hält den Kauf von Fälschungen aber leider immer noch für ein vertretbares Kavaliersdelikt, wenn sich auf diese Weise Geld sparen lässt", stellt Bartels fest. „Manche Menschen sehen darin eine Art günstiges Schnäppchen." Dabei sind sie am Ende oft selbst die Leidtragenden. „Plagiate sind überwiegend von schlechter Qualität und bergen oft erhebliche Risiken für die Gesundheit und Sicherheit der Verbraucher, wenn beispielsweise Medikamente, Nahrungsmittel, Elektrogeräte oder sicherheits-relevante Ersatzteile gefälscht werden", warnt Bartels. In jedem Fall ist weitere Aufklärungsarbeit nötig. Der APM informiert die Verbraucher z.B. in seiner Wanderausstellung „Schöner Schein, Dunkler Schatten" über die Gefahren der Produkt- und Markenpiraterie und bietet neuerdings auch Unterrichtsmaterial für Schulen an. „Auch der Tag des geistigen Eigentums sollte genutzt werden, um (sich) den Wert geistigen Eigentums in Erinnerung zu rufen", meint Bartels, denn die Probleme nehmen weiter zu. „Als der APM 1997 gegründet wurde, verzeichnete der Zoll gerade einmal 1368 Aufgriffe von gefälschten Waren. Im vergangenen Jahr waren es mehr als 21.000. Und das ist nur die Spitze des Eisberges", stellt Bartels fest.

 

Über APM

Der Aktionskreis gegen Produkt- und Markenpiraterie e.V. (APM) setzt sich seit 1997 als branchenübergreifender Verband für den Schutz geistigen Eigentums ein. APM ist eine Gemeinschaftsinitiative des Deutschen- Industrie- und Handelskammertages (DIHK), des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) und des Markenverbandes. Im APM engagieren sich namhafte Unternehmen aus verschiedensten Branchen für ein Umfeld, in dem sich erfinderische Tätigkeit entfalten und auf einen effektiven Schutz bauen kann.


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