Bildquelle: Thomas Rafalzyk

Mehr Respekt vor geistigem Eigentum. Produkt- und Markenpiraterie ist kein Kavaliersdelikt

BDI, DIHK, Markenverband und APM begehen gemeinsam den Tag des geistigen Eigentums in Berlin.

Berlin, 31.5.2011. Innovation und Kreativität sind wesentliche Elemente für den Industriestandort Europa. Ein besserer Schutz geistigen Eigentums und rasche Ergebnisse im Kampf gegen Produkt- und Markenpiraterie sind notwendige Voraussetzungen für die europäische Wirtschaft. Die Bedeutung von Schutzrechten im Spannungsfeld von Digitalisierung und Globalisierung diskutierten die Verbände BDI, DIHK, Markenverband und der Aktionskreis gegen Produkt und Markenpiraterie (APM) heute mit Gästen im Haus der deutschen Wirtschaft in Berlin. Die Schaffung eines einheitlichen, rechtssicheren und kostengünstigen EU-Patents, wie es die Europäische Kommission vergangene Woche in Brüssel ankündigte, wurde als erster Schritt zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit europäischer Patentanmelder gewertet. „Erfindergeist, Forschung und Entwicklung, mustergültiges Design und Erfüllung der Kundenwünsche, diese Eigenschaften ermöglichen es der europäischen und insbesondere der deutschen Wirtschaft am Weltmarkt weiterhin eine Spitzenposition einzunehmen", sagte Dr. Rüdiger Stihl, Vorstandsvorsitzender des APM. „Die Basis für diesen Erfolg müssen wir sichern und ausbauen. Dafür muss der Respekt vor geistigem Eigentum gestärkt und dessen Schutz deutlich verbessert werden." Das Bundeswirtschaftsministerium schätzt den durch Produkt- und Markenpiraterie entstehenden Schaden auf bis zu 50 Milliarden Euro jährlich - allein in Deutschland.

Der Schutz von geistigem Eigentum ist nicht nur im Interesse der Wirtschaft. „Der Verbraucher trägt das größte Risiko", sagte Stihl. „Die gefälschten Produkte sind überwiegend von erschreckend schlechter Qualität, oft verbunden mit erheblichen Sicherheitsrisiken." Es gilt daher den Verbraucher aufzuklären und ihm zu zeigen, wie er sich vor Produkt- und Markenpiraterie schützen kann. Nur wenn die Nachfrage sinkt, reduziert sich auch das Angebot. „Ein gemeinsames Vorgehen beim Verbraucherschutz auf europäischer Ebene ist absolut notwendig", so Stihl weiter. „Diebstahl geistigen Eigentums ist kein Kavaliersdelikt. Nur wenn wir den Verbraucher als Verbündeten im Kampf gegen Produkt- und Markenpiraterie gewinnen, können wir den Schaden für Gesellschaft, Staat und Wirtschaft minimieren."

Über APM

Der Aktionskreis gegen Produkt- und Markenpiraterie e.V. (APM) setzt sich seit 1997 als branchenübergreifender Verband für den Schutz geistigen Eigentums ein. APM ist eine Gemeinschaftsinitiative des Deutschen- Industrie- und Handelskammertages (DIHK), des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) und des Markenverbandes. Im APM engagieren sich namhafte Unternehmen aus verschiedensten Branchen für ein Umfeld, in dem sich erfinderische Tätigkeit entfalten und auf einen effektiven Schutz bauen kann.

 

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